An der russischen Grenze zur Ukraine liegt Belgorod und damit am westlichen Ende des Landes, dessen Gegend ebenso "Schwarzes Land" genannt wird. Belgorod bedeutet aus dem Russischen übersetzt "weiße Stadt", da sie nahe der Kalksteinreserven liegt.
Die Stadt wurde 1237 gegründet, allerdings nach einigen Attacken wieder zerstört. Nach einer relativ langen Zeitspanne wurde sie dann im Jahr 1596 aufgrund der vom Süden Russlands kommenden militärischen Bedrohung wieder aufgebaut. Während des Zweiten Weltkriegs war die Stadt von militärischen Gruppen der Nationalsozialisten belagert, woraufhin hier viele Kämpfe und Konflikte ausgetragen wurden. Heute ist Belgorod mit vielen Denkmälern von heldenhaften Soldaten und Kommandeuren geschmückt.
Die Stadt beherbergt die zweitgrößte staatliche Universität des Landes sowie viele ausländische Studenten. Sie ist relativ weit entwickelt in Sachen Schwermetallindustrie und Landwirtschaft sowie ihre Eisenreserven betreffend. Die wichtigsten wirtschaftlichen Ressourcen der Stadt liegen im Metallbau, im Baugewerbe, in der Lebensmittelindustrie und der pharmazeutischen Industrie. Belgorod hat eine Fülle von historischen, kulturellen und landschaftlichen Attraktionen.
Die Stadt hat außerdem eine Vielzahl von Bibliotheken, Museen und kulturellen Zentren mit ausgezeichneten Exemplaren von traditioneller Architektur. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind das Belgorod Theater, die Smolensky Kathedrale, das Memorial zum Zweiten Weltkrieg, der Leninpark und die Kirche des Erzengels Michael. In Belgorod herrscht ain Kontinentalklima. So fallen die Temperaturen im Winter auch mal auf -20°C. Der Belgorod International Airprot befindet sich 4 km nördlich des Stadtzentrums.
